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	<title>Comments on: Demografie der japanischen Mangaleser</title>
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		<title>By: Adrian</title>
		<link>http://nimmermehr.ch/2008/05/demografie-der-japanischen-man/comment-page-1/#comment-146</link>
		<dc:creator>Adrian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 16:13:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hier gibts ein paar Infos:
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_in_Europa&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_in_Europa&lt;/a&gt;

Deutschland scheint vor allem um 1900 viel Einfluss gehabt zu haben. Willhelm Busch wird als einer der Urväter des Comics gerechnet und deutsche Zeichner halfen nach 1900 auch international, Karrikaturen und Comic-Strips zu etablieren (Rudolph Dirks, Lionel Feiniger, Simplicissimus).

Spannend finde ich den Hinweis, dass in Frankreich Comics um 1970, unterstützt von den Studentenbewegung, einem älteren Publikum zuzuwenden begannen. Ähnliches ist etwas früher durch die Gekiga-Manga auch in Japan passiert. So wie ich das verstehe, waren Comics zuvor in der Nachkriegszeit überall meistens an ein jüngeres Publikum gerichtet. In Frankreich und Japan verlangten aber um 1960/70 die jungen Erwachsenen, die mit Comics aufgewachsen sind, auch an ihre Altersgruppe angepasste Werke.

In Deutschland hat dieser Wandel nie stattgefunden. Während in Frankreich und Japan die Leser die Comics mitgenommen und ihren Interessen agepasst haben, blieb der Comic in Deutschland ein Medium, das sich hauptsächlich an Kinder richtet. Warum die Erwachsenen in Deutschland das Comiclesen aufgegeben haben, während es in Frankreich und Japan weiter ein Interesse geblieben ist, ist eine gute Frage.
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier gibts ein paar Infos:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_in_Europa" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Comic_in_Europa</a></p>
<p>Deutschland scheint vor allem um 1900 viel Einfluss gehabt zu haben. Willhelm Busch wird als einer der Urväter des Comics gerechnet und deutsche Zeichner halfen nach 1900 auch international, Karrikaturen und Comic-Strips zu etablieren (Rudolph Dirks, Lionel Feiniger, Simplicissimus).</p>
<p>Spannend finde ich den Hinweis, dass in Frankreich Comics um 1970, unterstützt von den Studentenbewegung, einem älteren Publikum zuzuwenden begannen. Ähnliches ist etwas früher durch die Gekiga-Manga auch in Japan passiert. So wie ich das verstehe, waren Comics zuvor in der Nachkriegszeit überall meistens an ein jüngeres Publikum gerichtet. In Frankreich und Japan verlangten aber um 1960/70 die jungen Erwachsenen, die mit Comics aufgewachsen sind, auch an ihre Altersgruppe angepasste Werke.</p>
<p>In Deutschland hat dieser Wandel nie stattgefunden. Während in Frankreich und Japan die Leser die Comics mitgenommen und ihren Interessen agepasst haben, blieb der Comic in Deutschland ein Medium, das sich hauptsächlich an Kinder richtet. Warum die Erwachsenen in Deutschland das Comiclesen aufgegeben haben, während es in Frankreich und Japan weiter ein Interesse geblieben ist, ist eine gute Frage.</p>
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		<title>By: Yuki</title>
		<link>http://nimmermehr.ch/2008/05/demografie-der-japanischen-man/comment-page-1/#comment-147</link>
		<dc:creator>Yuki</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 May 2008 15:42:31 +0000</pubDate>
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		<description>Das die Leserschaft im Westen wesentlich jünger ist, ist schon fast keine Vermutung mehr. In Deutschland dürfte ein Großteil unter zwanzig Jahren sein. Der französische Markt dagegen ist viel kultivierter, auch durch seine ganz eigene, sehr wertschätzende Auffassung von Comic und Kunst im Allgemeinen. Außerdem haben die ja ne eigen Vergangenheit was das Genre angeht, man denke nur an Jean Giraud alias Möbius. Wir Deutschen dagegen haben keine wirkliche Comickultur, kann mich jedenfalls an keinen bedeutenden Zeichner erinnern, oder gab es einen?
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Das die Leserschaft im Westen wesentlich jünger ist, ist schon fast keine Vermutung mehr. In Deutschland dürfte ein Großteil unter zwanzig Jahren sein. Der französische Markt dagegen ist viel kultivierter, auch durch seine ganz eigene, sehr wertschätzende Auffassung von Comic und Kunst im Allgemeinen. Außerdem haben die ja ne eigen Vergangenheit was das Genre angeht, man denke nur an Jean Giraud alias Möbius. Wir Deutschen dagegen haben keine wirkliche Comickultur, kann mich jedenfalls an keinen bedeutenden Zeichner erinnern, oder gab es einen?</p>
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		<title>By: Ataru</title>
		<link>http://nimmermehr.ch/2008/05/demografie-der-japanischen-man/comment-page-1/#comment-148</link>
		<dc:creator>Ataru</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 00:50:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin überrascht, dass ein Magazin wie die Yuri-Hime deutlich mehr von Frauen als von Männern gelesen wird. Das relativiert eine meiner Annahmen über dieses Genre jetzt doch nachhaltig.

Weiter fällt mir die für Mangamagazine doch recht tiefen Auflagezahlen auf, was auf eine extreme Spezialisierung hindeutet. Die &quot;Afternoon&quot; von Koudansha, die sich immerhin an eher angefressenen Mangafans auf der Suche nach alternativen Geschichten richtet, liegt noch im Bereich zwischen 140&#039;000-150&#039;000/Monat. Mehr an den Mainstream gerichtete Magazine wie die &quot;Young&quot;-Reihen bei den grossen Verlagen fangen dann von 300&#039;000 Exemplaren/zweiwöchentlich an aufwärts.

Der hohe Anteil an älteren männlichen Lesern beim Yon-Koma Magazin erkläre ich mir so, dass diese Leserschaft aus beruflichen Gründen keine wirkliche Zeit hat, längere Fortsetzunggeschichten zu verfolgen, nichtsdesto trotz fürs Lesen von kurzen Gagstrips mit niedlichen Charakteren die knappe Zeit noch aufbringen kann (zwischendurch in der Metro oder am Arbeitsplatz).

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		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin überrascht, dass ein Magazin wie die Yuri-Hime deutlich mehr von Frauen als von Männern gelesen wird. Das relativiert eine meiner Annahmen über dieses Genre jetzt doch nachhaltig.</p>
<p>Weiter fällt mir die für Mangamagazine doch recht tiefen Auflagezahlen auf, was auf eine extreme Spezialisierung hindeutet. Die &#8220;Afternoon&#8221; von Koudansha, die sich immerhin an eher angefressenen Mangafans auf der Suche nach alternativen Geschichten richtet, liegt noch im Bereich zwischen 140&#8217;000-150&#8217;000/Monat. Mehr an den Mainstream gerichtete Magazine wie die &#8220;Young&#8221;-Reihen bei den grossen Verlagen fangen dann von 300&#8217;000 Exemplaren/zweiwöchentlich an aufwärts.</p>
<p>Der hohe Anteil an älteren männlichen Lesern beim Yon-Koma Magazin erkläre ich mir so, dass diese Leserschaft aus beruflichen Gründen keine wirkliche Zeit hat, längere Fortsetzunggeschichten zu verfolgen, nichtsdesto trotz fürs Lesen von kurzen Gagstrips mit niedlichen Charakteren die knappe Zeit noch aufbringen kann (zwischendurch in der Metro oder am Arbeitsplatz).</p>
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